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Geschichte


Der Bildungsverein der KPÖ Steiermark wurde nach dem erfolgreichen Wiedereinzug der KPÖ in den Steiermärkischen Landtag im Jahr 2005 gegründet und fungiert gewissermaßen als Akademie der Partei. Unser Tätigkeitsfeld gliedert sich dabei im Wesentlichen in zwei Bereiche: Die – im engeren Sinne – erwachsenenbildnerische Seminartätigkeit für AktivistInnen, Sympathisanten und FunktionärInnen der KPÖ Steiermark und die Konzeption, Organisation und Durchführung von Bildungs- und Kulturveranstaltungen für die kritische Öffentlichkeit. Seit 2014 verwaltet der Bildungsverein der KPÖ Steiermark zudem den Veranstaltungsbetrieb des Grazer Volkshauses.

Insbesondere in bewegten Zeiten, voll von Widersprüchen und krisenhafter Erscheinungen, ist diese Arbeit von einem steten Ringen um gesellschaftliche Hegemonie gekennzeichnet. Die vorhandenen Widersprüche sichtbar zu machen, die herrschenden Zustände kritisch zu analysieren und zur Intervention in gesellschaftliche Auseinandersetzungen zu ermutigen, sehen wir als unsere Aufgaben in der Programmgestaltung.

Wir veranstalten in allen Sparten, sehen diskursive Formate (Podiumsdiskussionen, Konferenzen, etc.) auf einer Ebene mit künstlerischer Intervention (Literatur, Film, Konzerte, theatrale Ausdrucksformen und Bildende Kunst) und Basisarbeit (Plena, Demovorbereitungsseminare, Rechtshilfeworkshops). Wir holen gerne „große“ Namen und haben gleichzeitig Demut vor der lokalen Szene. Wer in wirtschaftlicher Hinsicht abgesichert ist, wird bei uns ein geringeres Honorar erwarten können, als jemand, der oder die in prekärer Beschäftigung steckt oder erwerbslos ist.

Akteur_innen, Wissenschafter_innen und Künstler_innen, die sich darauf verständigen können „alle Verhältnisse um(..)werfen (zu wollen), in denen der Mensch ein erniedriegtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (Marx), sind uns willkommen. Mit ihnen und unserem Publikum (rund 5000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr) wollen wir den relevanten, von einer kritischen Öffentlichkeit geführten Debatten und den Fragen, die sich in Sozialen Kämpfen stellen, nachspüren.